Dieses Mal möchten wir Ihnen wortwörtlich einen Blick hinter die Kulissen geben – und haben deshalb mit zwei Mitarbeitern aus dem Entwickler-Team gesprochen. Und sie haben uns neben ihrem Arbeitsalltag erzählt, ob die Eturnity-Lösung in ihren Augen wortwörtlich mehr als nur ein Tool ist.

Entwickeln für das Nutzererlebnis

Das Nutzererlebnis ist für den Entwickler das, was für den Energieversorger und Installateur der Kundenservice ist. Aber nicht nur das, unsere Entwickler legen starken Wert auf den Weitblick. Zwei Developer aus unserem Eturnity-Team haben uns genauer erzählt, was ihnen bei der Entwicklung einer neuen Eturnity-Funktion wichtig ist – Benedikt Sutter, Developer im Backend-Bereich und Aaron Enser, Developer im Frontend-Bereich.

Als Backend-Engineer kümmert sich Sutter um die Grundlage, die es braucht, um eine Anwendung zu entwickeln – Das Webframework ist sein Hautpwerkzeug und im täglichen Einsatz. Daneben gehören die Pflege und Wartung der diversen Datenbanken und die Durchführung von Releases zu Sutters Aufgaben. Sein Anspruch ist die Dynamik im Code: “Um auf zukünftige Erweiterungswünsche dynamisch reagieren zu können, brauchen wir einen sauberen und wiederverwendbaren Code, mit einem Blick auf das Ganze”, so Sutter.

Aaron Enser arbeitet im Frontend hauptsächlich mit Technologien wie JavaScript und entwickelt alles, was für den Nutzer zum Schluss an Daten sichtbar ist. Dementsprechend ist für ihn die Nutzerfreundlichkeit der Eturnity Software entscheidend: “Es ist wichtig, dass wir unsere Software so entwickeln, dass sie für unsere Kunden die bestmögliche Erfahrung bietet.”

Was macht am meisten Spass bei der Arbeit an der Eturnity Software?

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Der erfolgreiche Go-Live eines neuen Features. Insbesondere wenn es sich dabei um einen Kundenwunsch oder eine Anpassung handelt, die ich mir selbst schon lange gewünscht hätte. Das gibt mir das Gefühl, das wir auf dem richtigen Weg sind.

Benedikt Sutter, Backend Developer
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Die Arbeit mit dem Entwicklungsteam bei Eturnity macht am meisten Spass. Alle Entwickler sind motiviert, den Sektor der erneuerbaren Energien zu verbessern. Es macht auch Spass, die erstaunlichen Ergebnisse zu sehen, die unsere Kunden dank unserer harten Arbeit bei der Entwicklung der Software erzielen.

Aaron Enser, Frontend Developer

Tägliche Herausforderungen bei der Entwicklung

Bei einer Software-Lösung mit so vielen unterschiedlichen Funktionen, wie die von Eturnity, gibt es da schon einiges zu tun. Für Enser im täglichen Alltag zwar eine Herausforderung, aber machbar: “Wie bei jedem kleinen bis mittelgrossen Unternehmen, stehen wir vor der Herausforderung, die Zeit zu finden, um unsere aktuelle Software zu pflegen und zu verbessern und gleichzeitig neue Funktionen für unsere Kunden zu entwickeln. Dieser Herausforderung sind wir aber gewachsen.”

Für Sutter ist die richtige Priorisierung entscheidend, um dem Strauss an Aufgaben gewachsen zu sein: “Zu meinem Alltag gehören unter anderem Code Reviews, die Entwicklung neuer Features, die Wartung der Infrastruktur und viel Vorbereitungsarbeit für die Releases. Da ist es enorm wichtig, die richtige Priorisierung zu finden, um die Arbeit im Team nicht zu blockieren.”

Die Arbeit im Entwickler-Team

Um dem Aufgabenpensum gemeinsam gewachsen zu sein, braucht es ordentlich Teamwork. Schliesslich muss sowohl der regelmässige Releasezyklus gewährleistet, als auch parallel auf kurzfristige Supportanfragen reagiert werden können.

Dazu arbeitet das Entwicklerteam um Eturnity mit einer Mischung aus Scrum und eigens entwickelten Prozessen. In den morgendlichen Meetings wird sichergestellt, dass alle Entwickler über anstehende Aufgaben und durch Supportanfragen bedingte Wechsel der Priorisierungen informiert sind.
Die tägliche Portion Motivation, erhält das Team durch die Mission: “Jeder bei Eturnity ist motiviert, dazu beizutragen, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Wir haben das Glück, dass wir im Bereich der erneuerbaren Energien arbeiten können, denn man sieht die Auswirkungen auf die Umwelt. Durch diese Art von Mission, sind wir alle bestrebt, uns gegenseitig auf jede mögliche Weise zu helfen, damit wir unsere Ziele erreichen können”, ergänzt Frontend Developer Enser.

Die aktuelle Home-Office-Situation störe den Arbeitsfluss im Team nicht, die Meetings und der Austausch zu Detailfragen seien digital einfach möglich.

Mehr als ein Tool?

Bei der Frage, ob es sich aus Entwickler-Sicht bei den Eturnity-Lösungen um mehr als ein Tool handle, erleben wir zwei unterschiedliche Ansätze unserer Entwickler.

Für Sutter ist der reine Vorteil, den ein Tool bietet ein starkes Argument: “Ein Werkzeug soll seinem Benutzer ergonomisch in der Hand liegen und ihm die Arbeit erleichtern. Genau das versuchen wir jeden Tag zu erreichen: Bedürfnisse unserer Kunden umzusetzen und ihnen mühsame und zeitraubende Aufgaben so flüssig, integriert und ganzheitlich wie möglich zu machen. Diese Tool-Funktion ermöglichen wir unseren Nutzern mit unserer Software.”

Enser führt den Gedanken weiter: “Ich finde dennoch, dass alles, was hilft, einen Prozess für ein Unternehmen zu rationalisieren, über die Tool-Funktion hinausgeht. Unsere Software bei Eturnity spart Unternehmen eine Menge Zeit, die man nur schwer mit einem Preisschild versehen kann. Die Zeitersparnis erlaubt es Unternehmen, sich auf Dinge zu konzentrieren, die für ihr Wachstum wichtiger sind.”

Zusammengefasst bieten die Lösungen von Eturnity damit weitaus mehr Möglichkeiten, als ein reines Werkzeug, ohne dabei den Vorteil eines Tools, nämlich Arbeitserleichterung, zu verlieren.

Lieblingsfeature unserer Entwickler:

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Im SwissTopo-Solarrechner spielt der Mauszeiger eine grosse Rolle. Sobald der Nutzer auf ein Dach wechselt, wechselt dieser nämlich von seiner Standard-Zeigerform zu einem Zeiger, mit dem sich das Dach anklicken lässt.

Die Schwierigkeit darin besteht, dass diese Information eigentlich nicht so schnell zur Verfügung steht, der Nutzer aber keine Verzögerung erleben soll. Wir lesen deshalb die Hintergrundfarbe des Mauszeigers und wechseln den Zeiger, sobald wir entdecken, dass wir uns auf einem Dach befinden.

Wahrscheinlich hat das noch nie jemand als Feature wahrgenommen oder überhaupt beachtet, ist aber ein wunderbares Beispiel für eine kleine Optimierung, die einen ziemlichen Einfluss auf die Usability hat.

Benedikt Sutter, Backend Developer
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Lokale Förderungen sind mein bisheriges Lieblingsfeature, weil es das erste grosse Feature ist, an dem ich seit meinem Start bei Eturnity von Grund auf gearbeitet habe. Die erste grosse Aufgabe, auf die ist man immer besonders stolz. Mit dem Feature lassen sich im PV- und Heizungsbereich mit nur wenigen Klicks lokale Förderungen in den Simulationen und Offerten ergänzen.

Aaron Enser, Frontend Developer

Was wird aktuell entwickelt?

Zum Schluss verraten unsere Entwickler, an welchen Projekten sie aktuell arbeiten und worauf sich unsere Nutzer unter anderem demnächst freuen können:

Benedikt Sutter: “Ich überarbeite die Photovoltaiksimulation, um einen Zusammenschluss des Eigenverbrauchs (ZEV) korrekt abbilden zu können”

Aaron Enser: “Ich arbeite derzeit an einem grossen Update für Recurring Costs (Wiederkehrende Kosten). Dies wird unseren Kunden den Zugang zu ein paar weiteren Funktionen ermöglichen, die sie bisher nicht hatten. Das wird helfen, ihr Arbeitsleben ein wenig einfacher zu machen.”

In dem Sinne: Wir freuen uns auf die nächsten Releases!

Bild Teaser: © BalanceFormCreative – stock.adobe.com

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Bettina Enser

Bettina Enser ist die Verantwortliche für Marketing und Kommunikation bei der Eturnity AG. Sie liefert Einblicke in Themen rund um die Vermarktung von Erneuerbaren Energiesystemen. Bei Fragen zum Beitrag wenden Sie sich an bettina.enser@eturnity.ch